IGP Côteaux du Pont du Gard
Die IGP Côteaux du Pont du Gard ist eine geschützte geografische Herkunftsbezeichnung im Département Gard in der Region Okzitanien. Das weitläufige Weinbaugebiet liegt zwischen dem Rhônetal, der Camargue und dem Mittelmeer und bildet eine Verbindung zwischen den Weinlandschaften des Languedoc und der Provence. Seinen Namen verdankt das Gebiet dem berühmten römischen Aquädukt Pont du Gard, das seit 1985 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Die Weinberge liegen vor allem auf kalkhaltigen Hügeln und Hochebenen sowie auf sandigen und kiesreichen Böden der Ebenen im Süden und Osten. Das mediterrane Klima ist geprägt von heissen, trockenen Sommern und viel Sonnenschein. Der kräftige Mistral sorgt für trockene und gesunde Bedingungen im Weinberg, während maritime Winde insbesondere im Herbst für Frische sorgen. Die Kombination aus unterschiedlichen Böden, Landschaften und klimatischen Einflüssen verleiht den Weinen eine grosse Vielfalt. Erzeugt werden Rot-, Rosé- und Weissweine, die einen ausgeprägt mediterranen Charakter zeigen. Die Rotweine sind meist kräftig, warm und fruchtbetont, mit einer je nach Vinifikation unterschiedlich ausgeprägten Tanninstruktur. Rosé- und Weissweine präsentieren sich dagegen fein, elegant, fruchtig und frisch und werden überwiegend jung getrunken. Bei den Rebsorten finden sich sowohl typisch mediterrane Sorten wie Grenache, Syrah und Mourvèdre als auch internationale Sorten wie Merlot, Cabernet-Sauvignon und Chardonnay. Diese grosse Sortenvielfalt ermöglicht eine breite Palette unterschiedlicher Weinstile und macht die IGP Côteaux du Pont du Gard zu einem vielseitigen Weinbaugebiet.
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