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Les Grandes Serres Châteauneuf

Les Grandes Serres Châteauneuf

Normaler Preis SFr. 58.00
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Sorten: Grenache Noir, Cinsault, Syrah, Mourvèdre, Piquepoul Noir, Muscardin, Counoise, Brun Argenté, Clairette, Bourboulenc

Anbaugebiet: AOP Châteauneuf-du-Pape

Erzeuger: Maison Grandes Serres

Alkoholgehalt: 14.5%

Lagerfähigkeit: 12 - 14 Jahre

Allergien: Enthält Sulfite

Degustation: Im Glas präsentiert sich der Wein in einem tiefen Rubinrot mit granatroten Reflexen und einer schönen Farbdichte. Er wirkt klar, brillant und zeigt bereits optisch seine Konzentration und Reife. In der Nase entfaltet sich ein vielschichtiges Bouquet von reifen Kirschen, Pflaumen und dunklen Beeren. Dazu gesellen sich typische mediterrane Kräuternoten der Garrigue, schwarzer Pfeffer, Lakritz sowie dezente Anklänge von Vanille und Orangenzeste. Mit etwas Luft entwickeln sich zusätzliche florale und leicht rauchige Nuancen. Am Gaumen zeigt sich der Les Grandes Serres Châteauneuf-du-Pape vollmundig und harmonisch. Die saftige Frucht von Kirschen, Pflaumen und Waldbeeren wird von einer feinen Würze und einer dezenten mineralischen Note begleitet. Die Tannine sind reif und gut eingebunden, wodurch der Wein eine angenehme Struktur und Eleganz erhält. Der Abgang ist lang, ausgewogen und von fruchtigen sowie würzigen Noten geprägt. Insgesamt überzeugt dieser Châteauneuf-du-Pape durch seine gelungene Balance zwischen Frucht, Würze und Struktur. Er verkörpert den charakteristischen Stil des südlichen Rhônetals und bietet sowohl Genuss in seiner Jugend als auch Potenzial für weitere Reife.

Wie schmeckt dieser Wein?
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Maison Grandes Serres

Im Jahr 1977 wurde Maison Grandes Serres von Camille Serres gegründet und entwickelte sich zu einem angesehenen Spezialisten für die Weine der Rhône-Region. Seit 2022 prägt Romain Leroy die Zukunft des Hauses mit Leidenschaft, Kreativität und einer klaren Vision. Der als „Alchemist“ bekannte Winzer verbindet Tradition und Innovation und verfolgt das Ziel, insbesondere die grossen Weine der Rhône stärker ins Rampenlicht zu rücken. Mit dem Konzept einer „Winery à la française“ entwickelte er Grandes Serres zu einem Ort, an dem Wein, Kunst, Kultur und französische Lebensart aufeinandertreffen. Nachhaltigkeit spielt dabei eine zentrale Rolle – von biologischen und biodynamischen Methoden im Weinberg bis hin zu einer schonenden Vinifikation im Keller. Seine Leidenschaft für Kunst und Popkultur spiegelt sich auch in kreativen Weinlinien wider, deren Etiketten teilweise von Comic- und Street-Art-Künstlern gestaltet werden. So verleiht Romain Leroy den Weinen von Grandes Serres eine moderne, unverwechselbare Handschrift.

AOP Châteauneuf-du-Pape

Châteauneuf-du-Pape ist ein Weinbaugebiet im südlichen Rhônetal, das nach dem gleichnamigen Ort benannt ist. Die Herkunftsbezeichnung Châteauneuf-du-Pape besitzt den Status einer eigenständigen Appellation. Für die Herstellung von rotem Châteauneuf-du-Pape können bis zu dreizehn verschiedenen Rebsorten verwendet werden. Diese werden getrennt geerntet und vinifiziert, bevor sie zu einer Cuvée komponiert werden. Zählt man die unterschiedlichen Unterarten der Rebsorten hinzu, kommt man sogar auf 22 verschiedene Varietäten. Die wichtigste Rebsorte ist Grenache, die rund 70 % der Rebfläche einnimmt. Daneben spielen Syrah, Mourvèdre und Cinsault eine bedeutende Rolle im Verschnitt. Ein roter Châteauneuf-du-Pape kann in einem guten Jahrgang intensive Aromen reifer Früchte sowie komplexe Würznoten entwickeln. Obwohl die Weine aufgrund des eher geringen Tannin Gehalts der Grenache häufig schon jung zugänglich sind, zeichnen sie sich dennoch durch eine bemerkenswerte Lagerfähigkeit aus. Selbst Weine aus kleineren Jahrgängen reifen oft über zehn Jahre, Spitzenweine sogar über mehrere Jahrzehnte. Lediglich etwa 7 % der Produktion entfallen auf Weisswein. Die verwendeten Rebsorten sind Grenache Blanc, Clairette, Piquepoul, Bourboulenc, Oeillade und Roussanne. Weissweine werden stets trocken ausgebaut und sind je nach Jahrgang eher körperreich mit niedriger Säure. Dennoch können sie eine komplexe Struktur aufweisen und ebenfalls länger lagerfähig sein. Mit der Reifung entwickeln sie oft vielschichtige, flüchtige Aromen, die an Honig oder florale Noten erinnern können. Das Anbaugebiet liegt auf Kiesterrassen, deren Ursprung in der Eiszeit liegt. Typisch sind große Kieselsteine, die mit rotem, sandigem Lehm durchmischt sind. Diese speichern tagsüber Wärme und geben sie nachts an die Reben ab. Einige der besten Lagen verfügen allerdings über reine Sandböden. Das Klima ist heiss und trocken, mit durchschnittlich 2800 Sonnenstunden im Jahr und etwa 620 Millimetern Niederschlag. An rund 130 Tagen weht der Mistral, der nach Regenfällen für eine rasche Trocknung der Trauben sorgt.